Wie klassische Werbeagenturen sich verändern und spezialisieren

Bei den klassischen Werbeagenturen ist seit einigen Jahren der Trend zur Spezialisierung unübersehbar. Der Hintergrund ist leicht zu verstehen: Angesichts vieler neuer digitaler Möglichkeiten ist zunehmende Expertise auf einem Spezialgebiet gefragt. Es gibt zwar auch noch die Allrounder, die alle Bereiche von Print über TV- und Hörfunkwerbung bis zum Digitalmarketing abdecken, doch viel stärker setzen sich spezialisierte Agenturen durch.

Auch DIE CREW AG | Full-Service Werbeagentur aus Stuttgart hat diesen Trend frühzeitig erkannt und innerhalb des Full-Service Angebotes spezielle Units geschaffen, welche sich sehr intensiv mit einem Themenfeld beschäftigen.

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Welche Spezialisierungen gibt es?

Hierbei sind die beiden großen Richtungen der klassischen Werbung mit Printanzeigen, Flyern und Plakaten sowie TV- und Hörfunkspots einerseits sowie der digitalen Onlinewerbung zu konstatieren. Daneben gibt es Agenturen, die ganz bestimmte Zielgruppen ansprechen und dabei durchaus klassische Werbung und Digitalwerbung miteinander verknüpfen. Sie bedienen zum Beispiel gezielt Mediziner, Juristen, Handwerker, das produzierende Gewerbe oder auch Behörden und öffentliche Einrichtungen. Dabei stellen sich in der Praxis immer wieder ganz bestimmte Fragen:

Sollen Agenturen ihr Leistungsportfolio auf Spezialisierung trimmen oder eher behutsam erweitern?

Es kann beides sinnvoll sein. Der Allrounder könnte sich verzetteln, weil er einfach nicht alle Leistungsbereiche des modernen Marketings umfassend abdecken kann. Doch wer sich auf eine ganz bestimmte Leistung – etwa SEO und SEA für Mediziner – spezialisiert hat, könnte bei einem übersättigten Markt von der Konkurrenz hinweggefegt werden. Daher gilt in Bezug auf die Spezialisierung und das Leistungsportfolio: Agenturen sollten so vielseitig sein, wie sie es ohne Qualitätseinbußen bewältigen können. Sie sollten den Kunden aber auch die Grenzen ihrer Leistungen offen darstellen.

Geht es ohne Digitalisierung?

Agenturen, die allein in den klassischen Bereichen arbeiten, gibt es zwar noch vereinzelt. Es handelt sich manchmal um Druckereien, die irgendwann das Werbegeschäft ins Portfolio aufgenommen haben. Doch praktisch jeder Kunde verlangt heute auch digitale Leistungen. Diese sollten Werbeagenturen wenigstens als Basics – Aufsetzen einer Webseite oder von Landingpages, normale SEO-Maßnahmen – anbieten können.

Lassen sich digitale Leistungen hinzukaufen?

Das ist möglich. Eine nicht so stark auf den digitalen Bereich spezialisierte Agentur kann beispielsweise Freelancer mit diesen Leistungen beauftragen. Diese arbeiten oft außergewöhnlich preisgünstig.

Wird die Spezialisierung von Werbeagenturen zunehmen?

Nicht unbedingt. Eher ist zu erwarten, dass sich größere Agenturen mit mehreren Spezialabteilungen am Markt durchsetzen und ihren Kunden dann das gesamte Marketing aus einer Hand anbieten. Wenn es um absolute Spezialleistungen wie etwa das Aufsetzen einer Homepage oder eines Online-Shops bzw. eine ganz bestimmte Digitalkampagne geht, könnten die Aufträge an preisgünstige Freelancer gehen. Agenturen dürfen daher den Trend zur Konsolidierung nicht verschlafen. Sie brauchen ein bestimmte Größe, um ausreichend viele Leistungen anbieten zu können.

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